Zwangsbehandlung in der Psychiatrie

Erstellt von Bodo am 11. Mai 2012 – 06:53 -

Ein Erfahrungsbericht von Kim zur freundlichen Weitergabe

Vorgeschichte:

Arzthelferin, 14 Jahre im Dienst und zuletzt angestellt als Alleinkraft in einer Praxis mit zwei Ärzten. Schwerpunkte: Anaesthesie, Schulmedizin, Naturheilkunde, Notfallmedizin, komplette organisatorische Praxisleitung

Verheiratet, Führerschein Klasse drei, Zusatzausbildungen in Gerätetechnik, Röntgenschein u.v.m., 1 Reanimation

Arbeitsfelder: Chirurgie, Allgemeinmedizin, Innere, Orthopädie, CA Sekretäriat

Pflege einer behinderten Mutter über 30 Jahre, zuletzt Pflegefall

1991 Heirat. Psychische und sex. Gewalt durch Ehemann, 1994 Infektion mit Picorna-viren führten zu einem massiven Leistungsabfall der nicht wieder hergestellt werden konnte, 2 Werte chronisch erhöht geblieben

1995 erste sogenannte Psychose, Ohnmachtsanfälle und Weinkrämpfe.  Diagnosen bis 2011: Zustand nach affektiver Psychose 1994 und PTBS. Keine weiteren Psychosen bis 2011.

2001 – 2011: Therapien, Verarbeitung der Lebensgeschichte in Form von Geschichten und Gedichte. 2004 Outing als Missbrauchsopfer. Verdrängter sex. Kindesmissbrauch war schon 1994 aufgetaucht. Viele Jahre Arbeit und Unterstützung durch Lara und Wildwasser und Therapeuten.

Flashbacks wurden stärker, die Vergangenheit deutlich und komplett.

November 2010. Sprung vom Neuroleptika. Neuroleptikaentzug.

Hypnose im März 2011. Sexueller Übergiff durch Hypnotherapeut. Keine therapeutische Einbettung während der Hypnose, keine Aufklärung. Erinnerungen wurden stärker. Durch den Übergiff in Hypnose, vier Tage massiv getrunken. Ca. 20 Liter. Entzugsdelir. Kompletter Zusammenbruch. Weiterlesen…»


Erstellt in Kategorie Gastbeiträge, Krankheit, Rückblicke | 3 Kommentare »
RSS