Psychotherapie-Studie am UKE Hamburg

Erstellt von Bodo am 17. August 2014 – 09:22 -

Vor ein paar Tagen erreichte uns diese Zuschrift aus Hamburg:

 

Sehr geehrtes Pahaschi Team,

wir, das Team der klinischen Neuropsychologie und der Bildgebung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, beschäftigt sich mit den Vorurteilen bzgl. der angeblich psychotherapeutischen Unbehandelbarkeit von Menschen mit Psychose-Erfahrung. Uns ist es ein Anliegen, durch eine innovative Studie, solche Vorurteile zu hinterfragen.

In der Psychiatrie stellt die Primärbehandlung weiterhin die pharmakologische Behandlung zur Symptomreduktion bei Wahnideen sowie akustischen Halluzinationen dar. Durch unsere Studie wollen wir versuchen aufzuzeigen, dass Psychose-Betroffene auch im unmedizierten Zustand von psychotherapeutischen Maßnahmen profitieren können und somit ihre Symptomatik abgeschwächt werden kann.

Mit einem Aufruf zu unserem Projekt, innerhalb Ihres Blogs/Forums, könnten wir Psychose-Erfahrene erreichen, denen wir im Alltag der Psychiatrie leider nur selten bis gar nicht begegnen. Darum bitten wir Sie, uns die Möglichkeit zu geben auf unser Vorhaben aufmerksam zu machen, so dass wir unmedizierte Psychose-Betroffene erreichen können, um ihnen eine psychotherapeutische Behandlung anzubieten.

Im Anhang finden Sie die Studienbeschreibung zur Psychotherapiemethode, metakognitives Training, die in unserer Studie eingesetzt wird. Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Mithilfe.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die unten genannte Studienkoordination.

Es grüßen Sie herzlich, die Arbeitsgruppe der klinischen Neuropsychologie und der Forschungsbereich Bildgebung Psychiatrie.

Christina Andreou und Steffen Moritz

 

Studienkoordination: 
Katharina Kolbeck, M.Sc. Klinische Psychologie

E-Mail: k.kolbeck@uke.de – Tel. (040) 7410-59514

 


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