Es war einmal das Internet

Erstellt von Bodo am 7. Juli 2014 – 05:51 -

Das Rauschen in der Leitung

Früher gab es so etwas nicht: Wetterbericht im Computer, Bahnkarten online bestellen oder Kontoführung mittels PC von zu Hause – früher, vor dem Internet. Gab es nicht? Gab es doch!

Bevor das Internet und die E-Mail Anfang der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts auftauchte, lief schon ein Service der Deutschen Bundespost, der sich BTX (Bildschirmtext) nannte.  Das war eine überschaubare Liste mit Möglichkeiten, die man am Heimcomputer per Nummerneingabe auswählte, um dann im weiteren Bildschirm-Dialog fortzufahren. Aber wie gesagt, es war sehr überschaubar.

Selbst das damalige Windows 3.1. hatte von Internet keine Ahnung. Man konnte lediglich DFÜ-Verbindungen einrichten, um bestimmte Telefon-Nummern anzuwählen, über die mittels analogem Modem ein Datenaustausch zustande kam.

So ein Modem war eine skurrile Sache: Erst hörte man den Einwahlton der Nummer, dann kam eine Art Fax-Geräusch, und schließlich stimmten sich Privat-Modem und Ziel-Modem unter einem nervtötendem Gekreische miteinander ab, bis schließlich Stille eintrat. Jetzt wußte man: “Ich bin drin!”

So war man entweder noch mit BTX verbunden oder mit sogenannten Mail-Boxen, einer Art Schwarzem Brett, Forum und Download-Börse, die es zigfach zu verschiedenen Themen gab. Jede mit einer anderen Telefon-Nr. anzuwählen.

Bis das Internet und die E-Mail aufkam. Jetzt schlug die große Stunde der Provider! Die großen IT-Firmen wollten damit tüchtig Kasse machen, was ihnen auch teilweise gelang. CompuServe, AOL, T-Online – Namen von Komplett- anbietern, die eigene Software, eigene Inhalte anboten und E-Mail-Service.

Vorher gab es aber schon ein freies Programm, das nannte sich Browser: “Mosaic” war der erste, mit dem man die ersten Internet-Seiten, die nach und nach entstanden, anschauen konnte. Bald kam der “Netscape-Navigator”, auch kostenlos, mit dem man in einer späteren Version selber einfache HTML-Seiten gestalten konnte. Also ein Tool für “Internet für Jedermann”. Bis sich Microsoft endlich dazu herabließ, einen “Internet Explorer” zu entwickeln, dauerte es aber noch.

Noch war das Internet kein Thema für Windows. Das neue Windows 95 bot zwar nach wie vor diese DFÜ-Verbindungen an, die man per Telefon-Nummer und Modem erreichte, aber an eine Online-Registrierung, an DSL und an Drahtlosverbindungen war noch nicht zu denken. Und man brauchte damals (GottseiDank!) auch kein Microsoft-Konto, um mit der Software zu arbeiten.

Inhalt contra Werbung

Seit Anbeginn des Internets stellte sich das Problem für professionelle Angebote: Wie finanziere ich diesen Aufwand, wenn jedermann kostenlos darauf zugreifen kann? Die einfache, wie nervende Lösung war zuerst: Bannerwerbung! Am besten knallebunt mit hüpfenden Elementen oder Laufschriften. Das zieht die Blicke der User auf sich, und, wenn einer aus Versehen draufklickt gibts Cash vom Werbekunden. Natürlich waren (und sind) das nur Pfennig-Beträge. Aber je mehr Besucher eine Seite hatte, desto höher durften diese Pfennig- oder Centbeträge ausfallen. Für die Platzierung gab es sowieso einen Grundbetrag. So entstand eine ganz neue Sparte der Werbeindustrie, die heute, mit Keksen und Cookies ausgestattet, ganze Ad-Imperien auf die Menschheit loslässt. Und nur, um derjenigen, die sich neu einkleiden will, die passenden Anregungen zu liefern.

Und seit jeher ist es ein Kriterium für eine seriöse Internet-Seite: Je weniger Werbung, desto besser! Wenn man vor lauter Werbung den eigentlichen Inhalt nicht mehr erkennen kann, sollte man schleunigst das Weite suchen. Manchmal gibt es gar sogar keinen brauchbaren Inhalt: man wird nur mit ein paar Suchwörtern geködert, nur um nichts Anderes als Werbung präsentiert zu bekommen.

Und dann kam Google …

Suchmaschinen gab es natürlich schon: Fireball, Metager oder Altavista, die recht passable Ergebnisse lieferten und die die ständig wachsende Zahl der Internetseiten in ihren Index aufnahmen. Oder es gab Kataloge, von Netscape oder von Yahoo, die thematisch aufgebaut waren und sich bis in kleinste Spezialgebiete verzweigten. Sehr schön anzusehen, aber unpraktisch für den User, sich im immer größer werdenden Informationsdschungel zurechtzufinden.

1998 kam Google: Das Angebot war neu, es war bunt, es war schnell und SEHR EINFACH! Eine simple Suchleiste, das war alles. Und Google lieferte von Anfang an sehr gute Suchergebnisse: relevante Seiten, wirklich das, was man brauchte. Schnell verdrängte Google die Konkurrenten vom Markt. Und Google war symphatisch: Keine nervende Werbung … “Don’t be evil!” war das Motto der beiden Firmengründer. Wie haben die das geschafft, fragte sich bald die ganze Welt.

Lange konnte sich der simple Trick nicht verheimlichen lassen: Google hatte einfach die Verlinkungen der Millionen Seiten untereinander analysiert, und mittels Mathematik und Software ein Ranking für Seiten eingeführt, die eine Aussage zu ihrer Wichtigkeit und Nützlichkeit abgab. Dahinter stand die ganz einfache Überlegung: Je mehr Empfehlungen (also Verweise durch andere) eine Seite aufweisen kann, desto relevanter ist sie im Inhalt. Das ganze kombinierte Google mit den Suchwörtern und heraus kam der Google-Index, der aus User-Sicht das Internet besser erfahrbar machte.  

Heutzutage wird auch, und nicht nur von Google, analysiert, wie lange sich Besucher auf einer Zielseite aufhalten, um Aussagen über das Ranking zu erhalten. Denn die Verlinkungen im Netz sind nicht mehr wirklich verlässlich, nachdem sich das anfängliche Grundprinzip herumgesprochen hat. Es gibt sogar Internet-Berater, die behaupten, genau zu wissen, wie sie einem Kunden ein gutes Ranking verschaffen könnten. Die seriösen arbeiten, wie gehabt, mit Inhalten; die unseriösen arbeiten mit billigen Tricks wie künstlichen Verlinkungen und Pseudo-Content. Aber Google und Co. beschäftigen Hunderte, nein, Tausende Mitarbeiter, um auf solche Tricks nicht hereinzufallen.

Don’t be evil! Ja … lange hat es Google mit diesem Spruch nicht aushalten können. Seit langem gibt es nun schon Adwords, ein ebenfalls hochkomplexes Suchwort-Werbeverkaufs-System, das am Anfang zuerst noch dezent am rechten Rand ein paar  Mini-Anzeigen einblendete; ein System, das so gut lief, dass Google damit Kohle um Kohle machte und die Firma nun ein Börsen-Schwergewicht, ein Weltkonzern ist!

Eigentlich, kann man sagen, verdiente und verdient Google sein Geld, ohne auch nur den Hauch von eigenen Inhalten zu bieten: die Webseiten – das Werk anderer, die Verlinkungen – eine Bewertung anderer, die Text-Kurzvorschau in den Suchergebnissen – fremder Inhalt, Google-News – nur eine Zusammenstellung der Schlagzeilen der Internet-Angebote fremder Zeitungen und Zeitschriften. Selbst die Werbe-Anzeigen: gestalten die Kunden höchstpersönlich!

Geld verdienen, ohne eigene Inhalte, das muss man erstmal nachmachen. Selbst mit den Ansichten der Erde, den Städten und den Straßen verdient Google Geld, ohne daß es sein Besitz ist. Google und Co. sind Vermittler öffentlicher Informationen. Aber wie ist das mit Heiratsvermittlern? Die denken NUR ans Geld! Soweit zu: Don’t be evil …

Bedrohung und Sicherheit

Microsoft ist mit Recht ein bedeutendes Software-Unternehmen. Es entwickelte und entwickelt genial einfache Bedienoberflächen für Jedermann. Böse Zungen behaupten allerdings, das sei alles von Apple abgekupfert. Genial einfach zu handhaben waren Microsofts Programme aber auch für Kriminelle: Viren, Würmer, Trojaner, PC-napping – das alles war möglich über weit offene Sicherheitslücken in Outlook Express, Internet Explorer, MS-Office und in Windows selbst.

Ständig mussten Programme und Betriebssysteme angepasst werden und Microsofts Kunden, also der ganze Planet, waren gezwungen, ständig neue Updates zu machen, um sich vor den Internet-Gefahren zu schützen. Heute laufen diese Updates in der Regel automatisch im Hintergrund und nur beim Ausschalten gibt es alle zwei Wochen einen Hinweis darauf.

Bevor der Redmonder Software-Konzern selbst für Sicherheit sorgte, musste man sich solche Programme besorgen wie Zone Alarm (als Firewall) oder Kaspersky (als Virenschutz). Eine ganze Sicherheits-Softwareindustrie entstand (Norton, McAfee, G-Data sind weitere Namen), die ordentlich Kasse mit realen oder auch nur theoretischen Gefahren machte. Immer wurde das Bild vom bösen Hacker an die Wand gemalt, der den eigenen Computer übernimmt, das Konto plündert und sich die private Fotosammlung in unbekannte Weiten überspielt. Mit der Angst kann man gute Geschäfte machen!

Und dann kam der 11. September 2001. Mit dem Anschlag auf das World Trade Center, von fanatischen Gotteskriegern kaltblütig geplant, bei dem ein Wahrzeichen Amerikas in Schutt und Asche versank, begann ein Trauma der US-amerikanischen Gesellschaft: Wie konnte das passieren? Wo waren unsere Geheimdienste? Wie kann man sich vor Ähnlichem schützen?

Und heraus kam: ein Überwachungs-Programm, das sich auf den ganzen Planeten erstreckte, das sämtliche Kommunikationsströme kontrollierte, das sämtlichen E-Mail- und Telefonverkehr filterte, um Hinweise auf eventuelle terroristische Bedohungen zu erhalten. TERROR – das Zauberwort, um Datenschutz und Bürgerfreiheiten auszuhebeln. Es gab den “Patriot Act” in Amerika und die westlichen Bündnisgenossen folgten treu mit eigenen Terrorschutz-Gesetzen. Geheimdienste wie NSA, GHQC und BND überwachen das ganze Internet, sämtliche Kommunikation, und sie behaupten immer wieder, dadurch schon Anschläge verhindert zu haben. Doch man muss sich fragen: Stimmen hier noch die Relationen?

Ist nicht im Gegenteil ein Orwellsches 1984 entstanden, bei dem jeder Bürger unter permanenter Überwachung steht? Jeder Schritt, jedes Wort, jede Zeile kann heute mittels Smartphone in Echtzeit durch Geheimdienste kontrolliert werden. Ist das unsere schöne neue Welt? Eine Überwachungs-Demokratie, bei der die FREIHEIT erst an allerletzter Stelle kommt?

Das Private als Geschäft

Jedermann und Jedefrau konnte im Internet seine Meinung sagen, mit Pseudonym oder sogar anonym. Foren und Gästebücher waren wie geschaffen dafür. Und jeder konnte seine eigene Homepage ins Netz stellen, über sein Hobby, sein Spezialgebiet oder nur über Privates. Ohne das Engagement vieler Hobby-Webmaster gäbe es etliche gute Webseiten überhaupt nicht. Auch die freie Enzyklopädie WIKIPEDIA beruht nur auf dem unbezahlten Einsatz zehntausender Aktivisten, die ihr Wissen und ihre Freizeit der Internetgemeinde zur Verfügung stellen.

Viele, oder besser: sehr viele scheitern allerdings an der Gestaltung und Einrichtung einer Homepage, und auch Wikipedia (zumindest das deutsche) ist für die restriktive Behandlung von Neu-Einträgen bekannt. Dieses Dilemma erkannten Firmen wie FACEBOOK als Marktlücke und boten jedem einen einfachen Webauftritt, ein Profil seiner Person und schufen Verbindungen zu Freunden und Bekannten dieser Person, die ebenfalls dort ein Profil hatten. Je mehr Nutzer der Plattform es gab, desto mehr Verbindungen konnten dargestellt werden. In dieser Hinsicht ging FB äußerst aggressiv vor:

Unter dem harmlosen Stichwort “Freunde finden” erlaubten E-Mail-Anbieter wie WEB.DE, GMX oder ARCOR dem sogenannten sozialen Netzwerk FACEBOOK, mit einem unbegrenztem Zugriff auf sämtliche E-Mail-Kontakte, die ein User bisher hatte, einen EINLADUNGS-Terror ohnegleichen zu starten. Im Namen dieser Kontakte behauptete FB, den Angeschriebenen gerne zur Plattform einladen zu wollen – eine Anmaßung, die man nicht anders als kriminell bezeichnen kann.

Was hatte man nun von FB, wenn man schon einmal drin war? Statusmeldungen wie diese: “Bin gerade aufgestanden und die Sonne scheint!” oder endlose YOUTUBE-Postings von Freunden. Natürlich wollten alle ein “Gefällt mir!” oder einen Kommentar. Und wenn man eigene Fotos hochgeladen hatte, erklärte das ach so SOZIALE Netzwerk diese gleich zu seinem Eigentum. Ständig wurden einem “Freunde” vorgeschlagen, die man doch bestimmt kennen würde. So sammelte sich mancher, der nichts anderes zu tun hatte, eine Liste von 1000 Freunden zusammen, und kam sich dabei mächtig wichtig vor.

Und dann kam die Werbung! Bis dahin nervten bei FACEBOOK nur die Freunde, doch jetzt nervte am Bildschirmrand eine Werbung, die geschmackloser und sexueller nicht sein konnte. Die FIRMA, wie ich sie jetzt nenne, war und ist nur am Daten sammeln: Daten über persönliche Interessen, über Kontakte, über Vorlieben, über sexuelle Neigungen … Was sie damit will? Natürlich zu Geld machen! Wenn es eine unseriöse FIRMA im Internet gibt, dann ist es diese.

Abschied vom Netz

Ich habe es einmal kurz überschlagen: Seit ich vor 18 Jahren “drin war”, im Internet, habe ich täglich 2-3 Stunden gesurft oder E-Mails geschrieben, wenn nicht noch länger. Somit habe ich summa summarum komplette 2 Jahre meines Lebens ununterbrochen vor dem Internet gehockt: Augen wurden strapaziert, der Rücken, die Maus-Hand und die Nerven. Ich finde, das reicht! So wichtig ist das Internet nun auch wieder nicht, dass ich dafür den Rest meines Lebens vergeuden werde. Es gibt noch reale Freunde, es gibt noch Bücher, es gibt frische Luft und den Himmel! Und es gibt noch Berlin, dessen viele verborgene Plätze ich noch nicht kenne …

Wieso muss ich einen Haufen Geld für Technik und Flatrate ausgeben, damit ich, von wem auch immer, bequem ausspioniert werden kann? Seit Juni ist mein Rechner offline! Ich habe mir noch wichtige Programme überspielt und das war’s dann. Mein Laptop gehört mir und niemandem sonst! Falls ich doch, trotz Virenschutz, irgendeinen Fiesling auf der Festplatte haben sollte, ob kriminell oder behördlich: Er wird krepieren, elendig verrecken wird er an seinen Daten! Bei mir gibt es dann nicht mehr: ” … nach Hause telefonieren!” Tut mir leid.

Die Flatrate ist gekündigt, der Router auch … nur das Telefon bleibt. “Simplify your life” könnte man sagen. Und ordentlich Geld gespart wird auch!

Es war schön, unsere Zeit! Wir haben super harmoniert … wir haben oft Spaß gehabt! Wir haben einige nette, neue Leute kennengelernt, die man aber an einer Hand abzählen kann. Von echten Treffen ganz zu schweigen! Internet, ich danke dir für diese Zeit. Viel habe ich gelernt, auf viele Fernseh-Stunden konnte ich, dank dir, verzichten. Aber – man sollte eine Beziehung nicht überstrapazieren. Irgendwann muss Schluß sein! INTERNET, ich wünsche Dir ein langes Leben! Mach’s gut …

Aber, sei nicht traurig … Wir werden uns ab und zu sehen, auf ein Schwätzchen, auf einen kurzen Datenaustausch. Wenn ich im Café sitze und mit dem Tablet ein wenig über WLAN surfe; oder wenn ich bei Bekannten oder Verwandten zweimal die Woche, das reicht, die E-Mails abrufe. Wer bin ich, daß ich ständig erreichbar sein muss? Jedenfalls kein Notdienst und auch keine Feuerwehr!

Mach’s gut, Internet … wir sehen uns! Wir bleiben in Verbindung …

 

Bodo Bodenstein, 2014

 


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Ein Kommentar zu “Es war einmal das Internet”

  1. Andreas sagt:

    hallo bodo,

    vielen dank für dein blog,
    aus deinen betrachtungen spricht für mich sehr viel weisheit, wie du die dinge (welt) betrachtest
    bin nun seit 2 stunden am lesen deiner beiträge…habe mich richtig festgelesen und kann eigentlich
    nur danke fürs mitteilen sagen.

    bin zwar nicht direkt von paranoid halluzinatorischer schizophrenie betroffen
    habe aber gewissermaßen “die andere seite” gelebt in dem ich eine ausbildung als pfleger
    und anschließender 2 jähriger tätigkeit in einer wohngruppe ausübte.
    das ist nunmehr gut 10 jahre her…..
    vor 2 jahren begann ich durch den tod meiners vaters das leben zu hinterfragen und das erste
    für mich sinnvolle tun,war mich von allem zu trennen, was für mich kein “echtes leben” darstellte.
    ich trennte mich in kurzer zeit von meiner firma, von meinem auto, radio fernsehen, von telefon und internetflat,
    dauerüberweisungen und alles was der mensch angeblich so bräuchte um mensch zu sein.
    und vor allen dingen trennte ich mich von menschen, die mich benutzten.

    über allem stand der gedanke…du wirst dir dein leben einfach und überschaubar einrichten
    und so lebe ich nun mittendrin und zugleich restlos ausserhalb der gesellschaft.
    was soll ich sagen….ich bin glücklich damit.
    “simplify your life”, wie du sagst..
    dahinter verbirgt sich freiheit, soviel freiheit, dass man zunächst kaum damit umgehen kann
    hätte nie gedacht, dass das sich rauslösen aus diesen abhängigkeiten so eine eigendynamik entwickeln kann.

    anstatt im internet informationen saugen…endlich mal wieder selber denken, tut einfach nur gut

    Internet..ich wünsche dir ein langes leben……
    ja, das hoffe ich auch…man stelle sich nur mal vor, es wäre weg…dann wären wohl alle plötzlich wieder draussen unterwegs
    und wenn ich ganz ehrlich bin, sehe ich das als gefährdung der inneren sicherheit des landes, weil niemand mehr mit dem “draussen”
    zurechtkommt
    sind wir also froh, dass es das netz gibt…da sind die leute wenigstens sicher verwahrt.

    viele grüsse
    andreas

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