Mein Traum letzte Nacht

Erstellt von Bodo am 19. März 2013 – 09:31 -

Draußen schneit es ununterbrochen und übermorgen ist Frühlingsanfang! Ich habe nachts das Fenster geschlossen, damit es nicht so kalt hereinzieht.

Erste Szene:
Ich habe etwas Kratzendes und Scharfes im Mund. Eine Rasierklinge! Sie ist tief hinten in der Kehle und man bekommt sie nicht herausgezogen.

Zweite Szene:
Ein Stadtteil. Ein Haus. Ein Wohnzimmer. Eher ein Büro. Nein, eher eine Kontrollzentrale. Mit Hebeln, Schaltern und Bildschirmen. Unterhaltung mit Kollegen. Ein Kollege wird bösartig und versucht die ganze Station, das ganze Zimmer, das ganze Haus durch Betätigung eines Hebels zu entführen. Mit der Kraft seines (eisernen) Armes hält er den Beschleunigungshebel fest. Es kann auch eine gedankliche oder emotionale Richtung sein, denn man sieht nicht, daß sich das Zimmer bewegen würde. Ein anderer Kollege bleibt alldessen gelassen, fasst an ein Steuerrad und hält es fest. Dadurch kann der böse Kollege sich zwar etwas entfernen, aber wie durch ein Gummiseil wird er, wird das ganze Büro, immer wieder zurückgeschnellt an seinen Ausgangspunkt. Der abtrünnige Kollege versucht es ein paar Mal noch, aber das starke Gummiseil macht ihm schmerzhaft klar, dass es zwecklos ist. Er gibt schließlich auf.

Ich wache auf, gehe auf Toilette, trinke etwas, weil die Kehle kratzt und der Mund trocken ist. Dann kippe ich das Fenster, damit frische kühlere Luft hineinkommt. Nun, das ging schon fast Richtung Alptraum!

Dritte Szene:
Ein Grundstück. Ein Garten. Ein Haus mit Dachboden. Auf dem Dachboden ist es dunkel. Verschiedene Abteile, aber allzuviel liegt nicht herum. Eine Leiter zur Dachluke. Ich klettere hinauf. Zwei helle Sterne gehen am Horizont auf. Es müssen Planeten sein. Venus und Jupiter? Nein, es ist etwas anderes: Die hellen Punkte gehören zu einem Verkehrs-Leitpfeil. Jetzt sehe ich ihn vollständig. Er zeigt nach links oben. Ich will ihn fotografieren und hole meine Kamera. Aber es ist mittlerweile schon hell geworden und im Zoom sehe ich nur in der Ferne eine Autobahn, daneben ein Kirchturm, und rechts am Fahrbahnrand kann man auf dem Grünstreifen noch den Pfeil erkennen, der schon ausgeschaltet worden ist.

Vierte Szene:
Eine Party. Ein Konzert. Jedenfalls viele Menschen. Ich gehöre zur Crew und muss die Eintrittskarten kontrollieren. Oder für Sicherheit sorgen. Eine Tür ist auf, die nicht auf sein darf! Schon wollen sich übergewichtige junge Mädchen durch die Tür quetschen. Ich schiebe sie wieder hinaus und schließe die Tür. Mit Gewalt. Die Riegel müssen noch einrasten! Sonst geht die Tür wieder auf. So … das ist geschafft!

Traumszenen am Morgen des 19. März. Es müsste eigentlich Frühling sein, aber draußen liegen 10 Zentimeter Neuschnee.

Bodo Bodenstein

 


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